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BIG 25 Herne (25 KM) |
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AK-Platz von Startnr. Zeit Kommentar 28. 79 1142 2:08:59 (120./349 Gesamt) 15. F6038 2:59:45 (Rele) |
Vorbemerkung: Und dann kam Sie doch noch die Konkurrenz-veranstaltung aus Herne nachdem der Karstadt-Marathon die attraktivste HM-Strecke Do-Herne in 2009 beerdigt hatte. Das nennt man dann wohl Selbstmord einer Veranstaltung ! ;-) Teilnahme daher Pflicht, leider nur ein 2-Runden Kurs, aber egal.
Update März 2010: Auf der Zielgeraden zur Veranstaltung rückt die BIG doch noch einen Anmeldebonus raus, leider ist man aufgrund der Gebührenstaffelung schon lange angemeldet ... nach einer Meckermail wird eine kleine Wiedergutmachung bei der Startnummernausgabe versprochen, schaun wer mal.
Prognose: Bei 3 kg Körpergewicht mehr im Vergleich zum Vorjahr verbieten sich Zeitprognosen ansonsten ginge das schon in Richtung Körperverletzung. Das ist umso deprimierender da ich mir damit unnötig meinen geplanten Saison-höhepunkt erschwere. :-(
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5.Bergstadt-Marathon Rüthen (Marathon, 971 Höhenmeter) |
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AK-Platz von Startnr. Zeit Kommentar 5. 5 203 04:13 (19./30 Gesamt) |
Vorbemerkung: Auf Empfehlung von Uli Sauer:
"landschaftlich schönste Strecke, die ich bisher in Westfalen gelaufen bin, für Naturfreunde eine Pflichtveranstaltung." Marathon für 15 EUR. ;-)
Vorschau: So gut meine Planung bzgl. Zeit und Ort des (Trainings-)Marathons war, hat Sie aber doch den Fehler das Bundesliga (Abstiegs-)Finale meines VFL übersehen zu haben. Ich hoffe das geht für alle gut aus. ;-)
Das Höhenprofil ist schwer zu lesen. Normalerweise diktiert es meinen Lauf. Hier gehe ich von einen unruhigen Lauf aus. Das Training hier hin verlief gut von daher rechne ich mit einer Zielzeit im Bereich vom Rothaarsteig-Marathon. Der einzige Unterschied ist, daß es keine Regenerations-wochen vor dem Marathon gab. Warum wird zu einem späteren Zeitpunkt hier aufgelöst. ;-)
Möhnesee-Pokal-Lauf (30 KM, 620 Höhenmeter)
AK-Platz von Startnr. Zeit Kommentar 3:10:55 ( Vorletzter ;-) )
Vorbemerkung: Letzte Ausfahrt Möhnesee-Günne vor der großen Aufgabe. Geplant ist ein Trainingslauf im profilierten Gelände.
Die Ausschreibung verspricht einen "Lauf der besonderen Art". ;-)
Ist es wirklich bereits 7 Jahre her, daß ich schon einmal für die 15KM dort war ?
Die Verpflegung auf der Strecke auf Nachfrage: Bei 7,5 KM (22,5 KM) Wasser sowie bei KM 15 u. 30 (Start/Ziel) zusätzlich Zitronentee, alkoholfreies Bier sowie Apfelsinen.
Im Start-/Zielbereich fällt mir sofort der Panoramablick auf. Das Heinrich-Lübke Haus liegt am Ende einer steil nach oben führenden Straße. Ermöglicht wurde dieser Blick durch das große Baumfällen im Zuge von Kyrill. Alles hat seine zwei Seiten. Nur hat der Regen mir die Lust verhagelt auf der Strecke Photos zumachen. Die Kamera bleibt im Auto. An der Startausgabe werden Flyer für den Familien-Marathon im Herbst in Welver verteilt, na das paßt ja für mich.
Zum Start haben sich knapp 60 Unentwegte versammelt. Es geht durch eine schlanke Waldschneise Richtung Möhnesee und von jetzt auf gleich bin ich von der Strecke begeistert. Mal geht es an dem Möhnesee vorbei und dann folgen auch Querfeldein Passagen. Ich werde schnell ans Feldende durchgereicht und als mich eine gelbe füllige Läuferin überholt bin ich, zumindest kurzfristig, Letzter ! ;-) Bis zum großen Anstieg beginnend so bei KM5,5 bin ich aber wieder vorbei und ich habe noch wenige Läufer im meinem Blickfeld. Bisher halte ich einen groben 6'er Schnitt. Oben bei KM 7,5 dann aber die große Überraschung, eigentlich eher Enttäuschung. Hier wendet sich die Strecke ! Vor 7 Jahren gings hier noch rechts weiter ! So'n Mist, aber nun bisse ja schomma hier, also weiter. An dem Wendepunkt gibt es neben dem Start-/Zielbereich die einzige Versorgungsstelle, das ist für einen 30'er eindeutig zu wenig ! Man kann sich leicht ausmalen hier bei Sonnenschein auf der Strecke zu verrecken !
Auf der Bergabpassage laufe ich auf eine ältere Läuferin auf, die Ergebnisliste weist sie später als W60 aus, um Sie bzgl. der Strecke zu interviewen, aber Sie ist zum ersten Mal hier. Aber der Anfang ist gemacht und so sollten wir gemeinsam bis ins Ziel laufen. Meine Mitstreiterin aus dem Aachener Raum hat dieses Jahr bereits 3 x Marathon gefinisht, davon keinen in Deutschland ! Erst kurz vor Schluß rückt Sie auf Nachfrage damit raus bereits 86 Marathone auf Ihrer Habenseite zu haben. Ihr gehört mein echter Respekt und Sie hat es sich bei der Art der Läufe nicht leicht gemacht. Als wir zum zweiten Mal in den Anstieg laufen sehe ich unerwartet doch noch einen Läufer vor mir und den sollten wir bald überholt haben. Nun bin doch ein wenig enttäuscht nicht Letzter zu werden. Bis zum Ziel haben sich dann gut 10 Minuten Malus zum Plan angesammelt, aber dafür habe ich eine angenehme Unterhaltung bekommen. Die Versorgung ist im Ziel ok, ich bekomme ein leckeres alkoholfreies Weizen. Damit bin ich zufrieden. Es folgt noch ein Danke schön von meiner Mitläuferin und nach der Verabschiedung geht es dann auch schon zügig nach Hause.
Fazit: Aufgrund der Wendepunktstrecke statt Rundkurs und der dünnen Versorgung wohl erstmal nicht mehr wieder.
Nachtrag: Die 10 Minuten Verspätung wegen quatschen sind natürlich nur die geschönte Wahrheit. In Wirklichkeit komme ich die Berge mit meinen 88 kg ( auf 1,89 M Größe) nicht mehr hoch. "Normal" sind 85 kg meine Grenze, geplant waren für Thüringen 82 kg, also 6 KG im Soll, Apocalypse Now ! :-(((
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Thüringen ULTRA (100 KM, 2150 Höhenmeter) |
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AK-Platz von Startnr. Zeit Kommentar 46 09:42:40 ( D.N.F. Ausstieg bei KM 74 !) |
Nein ! Die Vorgeschichte: Vor gut 1 Jahr hätte ich nicht im Traum gedacht an einem 100 KM Lauf teilzunehmen.In geselliger Runde und zu vorgerückter Stunde kam dann mal das Thema Laufen auf und welche Ziele ich noch hätte. Die letztjährige Bieler-Nacht war da gerade vorbei und viele Berichte zu diesem Lauf sind schon sehr mitreißend. Also erzählte ich ein wenig davon und schloß mit der Aussage, daß ich mich an sowas nicht ohne Fahrradbegleitung wagen würde. Eine Freundin meinte darauf, wenn es soweit ist, würde Sie mich begleiten... nun, das Feuer war gelegt und in meinem Gehirn begann es zu arbeiten.
Bei den folgenden Internet-Recherchen kamen dann aber auch sehr schnell die deutschen Veranstaltungen Ulm und Thüringen auf, weil das logistisch viel einfacher zu handhaben wäre. Den Ausschlag für Thüringen gaben dann die attraktivere Strecke, wobei Biel einen relativ hohen Asphalt-Anteil hat. Auch der frühe Start in Thüringen kommt mir entgegen. So brauche ich keinen Nachtlauf zu trainieren und nur zum Ende des Trainings meine Läufe an den Start um 4:00 Uhr ran robben. Der letzte Streckenteil in Thüringen ist wie Biel "ohne Deckung" gegen die Sonne, aber ich hoffe nicht so eintönig.
Der Stand der Dinge: Als Trainingsplan habe ich mich für den Bieler 11-Stundenplan vom Laufreport.de entschieden. Die Tempovorgaben werden von mir wie üblich etwas lax gehandhabt. Der Plan begann im November 2009 (!) und sieht in der Spitze 5 Läufe/Woche mit 100KM Umfang vor. Als längste Einheit ist ein Marathon vorgesehen. Viele Ultraläufer laufen im Vorfeld 50KM oder mehr. Ich muß als schwerer Läufer meine Orthopädie schonen.
Eine große Leistungsreserve im Hobbybereich stellt das Gewicht dar, von daher plante ich ein ehrgeiziges Kampfgewicht zum Tag X. In der Folge mußte ich das mehrfach revidieren und nun das Debakel konstatieren. Ich kann froh sein, wenn es keine Extrapfunde werden. Immerhin habe ich mir ab Juni ein Alk.verbot auferlegt, genau richtig zur Fußball WM 2010 :-(, aber ich hoffe wenigstens das klappt um die Konzentration für den Lauf hochzufahren.
Meine Chance durchzukommen gebe ich mit 33% an. Ich gehe mit folgendem Stufenplan ins Rennen: 1.Ausstiegsmöglichkeit ist so etwa bei KM 50, dann habe ich mal wieder die Ultradistanz geschafft. Die zweite so bei KM 74, dann hätte ich meine längste Distanz geschafft. Darüberhinaus geht es dann um Gold ! ;-)
Bericht: Als Basislager für Thüringen haben wir uns für die umliegende Stadt Gotha entschieden, um ein attraktiveres Rahmenprogramm für Essen u.ä. zu haben. Auf der Karte sah das auch recht nahe zum Veranstaltungsort aus. Als ich die Addresse vor Ort ins Navi tippe bin ich über die avisierten 20 Minuten Fahrt doch überrascht ! ("Noch früher aufstehen!") Der Organisation eilt ein tadelloser Ruf voraus. Als wir Fröttstätt erreichen fällt einem gleich die die Dorfbeschilderung auf, die sich stolz aus Ultra-Stadt ausweist. Sehr knuffig. Der Einweisungsstand auf der Einfahrtsstraße ist eine super Idee. Sofort wird man dirigiert. Als nächster bleibender Eindruck manifestiert sich jedoch ein penetranter Gülle Geruch. Das hinderte viele Sportskameraden offensichtlich nicht daran Ihre Zelte auf dem Rasen des Dorfgemeinschaftsplatzes aufzustellen, Riesen-Respekt dafür ! Ber der Startnummern-Ausgabe wird meine Frau von einem Kameramann interviewt und kurze Zeit später darf ich schon in die Linse vor mich hin-stammeln. Peinlich, hoffentlich bekommt die Bilder keiner zu sehen, ich bin nun erpressbar. Man teilt mir zudem mit: "Der Zeitchip war noch nicht programmiert und ist erst morgen früh bereit" ("Nein, noch früher aufstehen !") Die Idee unser Abendbrot bei der Läuferparty einzunehmen verwarfen wir dann wg. oben aber doch umgehend. Auf der Hinfahrt hatten wir in Gotha einen Chinesen ausgemacht und der erwies sich als so gute Wahl, daß wir gleich Sa. nochmal hingingen ! Beim späteren gemeinsamen WM gucken am Abend merkte ich aber doch schon, daß ich mich nicht so recht aufs Spiel konzentieren konnte. Zuviele Dinge gingen mir durch den Kopf an was ich morgen früh zu denken hatte. Es waren höchstens 2 Stunden Schlaf bis der Wecker um 2:20 Uhr ging. Meine Stimmungslage war recht angespannt, um es mal positiv zu formulieren.;-) Vor Ort in Fröttstätt wurden wir diesmal anderswo eingewiesen. Die kleine Zufahrt auf die Rasenfläche lag um die Ecke und war erst nicht zu sehen, ich dachte die verarschen uns. ;-) Nachdem uns ein Stellplatz zugewiesen wurde, begann mein Hin- und Her-laufen vor Ort um den Chip zu holen, dann meine Frau zu suchen, die sich vom Auto entfernt hatte, aber der Wagen war verschlossen und noch mein Trinkgurt darin. Und wie geht das Licht vom dem Fahrrad (der Freundin) an ? ;-) Dann ging es zum Glück auch schon bald los, durchatmen. Es ging am bengalischen Schweden-Feuer vorbei und vereinzelte Blinklichter zeigten uns auf den ersten KM'ern den Weg, der aus dem Ort aufs freie Feld führte. Hier reichte die Morgendämmerung schon aus um sich ohne Lampe zurechtzufinden. Bis zum Wald dauerte es ein Weilchen und auch überraschenderweise bis zur 1.Verpflegungsstelle, die erst nach über einer Stunde auftauchte. Aber hier war alles perfekt gedeckt und das sollte auch so weitergehen. Ein Riesenlob verdient auch die Streckenmarkierung. Ein gelber Pfeil mit "U" auf dem Boden und Bändchen auf Augenhöhe machen ein verlaufen auf der gesamten Strecke unmöglich. Die nächste Überraschung erlebten wir, als sich die ersten Anstiege als recht trailig erwiesen und meine Fahrrad- begleitung nicht zu beneiden war, das Rad hier hochzuschieben. Unser Trecking-Rad war für die Strecke nicht geeignet. Wir verloren uns bald aus den Augen und ich hatte meine Begleitung schon abgeharkt, als meine Frau sehr pfiffig die Laufstrecke verließ um auf Straßenwegen zum ausgemachten Treffpunkt bei KM39 zu kommen, wo die 2.Fahrerin wartete. Zwischenzeitlich ohne Rucksack und Fotoapparat hatte sich so dann auch das Thema Fotografieren erledigt. Ich begann recht früh mir an jeder Möglichkeit die Birne zu kühlen und auch mein Kopftuch zu nässen. Das war gut genug für die ersten sonnigen Passagen. Mir fällt dieses Scheiß Quad mit einem Kameramann auf, der auf der Strecke sein Unwesen treibt und uns Läufer im Staub hinterläßt. Zwischendurch fühlt man sich lebender Kadaver, weil man Schmeißfliegen nur so umschwirrt wird. Zwecklos mit den Armen zu fuchteln. Vielleicht treffe ich ja wenigstens welche beim pieseln. :-) Ich überlege mir unterwegs mal, willst Du nicht mal Musik hören ? Aber nach 2 Liedern mache ich wieder aus. Ich empfinde Sie überraschenderweise als störend in dieser herrlichen Laufkulisse. Ansonsten spitze ich auch gerne die Ohren um die Geschichten der Nebenläufer zu lauschen: "6 x Biel, nie wieder", "Dieses Jahr nur noch Lauf X mit 6000 Höhenmetern" usw. Der erst Spruch übrigens aus einer Frauengruppe ! Und: "Ich freue mich schon auf den Anstieg, dann kann ich wenigstens gehen" Aber auch philosophisches: "Was soll ich mir ne neue Frau suchen ? Da muß ich mir alles neu erkämpfen!". Beim Verpflegungsstand bei der Hälfte des Rennens dachte ich das erste Mal daran, eine ausgedehntere Pause mit Beine hoch zu machen, aber dort war es unter dem Vordach der Hütte zu stickig, also nur das Standardprogramm und weiter. Die nun folgende Steigung bis KM 59 bringt mir meinen ersten Hänger ein. Das tat nun doch schon weh. Bergab fallen mir einige Bergquellen auf, ich nutze jede zum kühlen. Ich bekomme eine 2.Luft und erhole mich mental und physisch. Ich kann etwas Fahrt aufnehmen und das erste Mal denke ich daran, daß es doch klappen könnte. Ich denke mir: "Der nächste Verpflegungsstand muß bei KM 65 oder später sein, sonst bist Du enttäuscht". Der Stand kam bei KM 64 ! Die nächsten fiesen Höhenmeter in den Straßen kosteten nun echte Moral. Nun knallt der Lorenz so richtig und ungeschützt schaffe ich es auch kaum noch in der Ebene in den Laufschritt zu kommen. Ich kämpfe nun mit mir ums weitermachen. Ich mag nicht mehr so recht trinken und essen. Meine Fahrradbegleitung hält sich vornehm zurück. Bei KM 68 fälle ich die Entscheidung "Noch 6 KM und dann gehen wir raus". Ich kann mir nicht vorstellen, noch mindestens drei Stunden, wohl eher vier in der Sonne bis zum Ziel zu gehen. Die nächsten KM werden nun zunehmend un-attraktiver mit immer weniger Schatten-Anteilen. Bei KM 74 wartet auch bereits der Anhang. Es reicht selbst hier nicht mehr stilvoll bis zur Verpflegungsstelle zu laufen. Okay, direkt nebenan ist auch jetzt ausgerechnet ein Schwimm- und Spaßbad ;-)
Fazit: Sei's drum. Ich kann nicht sagen, daß ich enttäuscht bin. Mehr war für mich heute nicht drin. Man kann nicht alles planen, es bleiben Unabwägbarkeiten. Das Training lief sehr gut, störungsfrei und war auch vom Umfang sicher ausreichend. Das Ernährungs-konzept halte ich für richtig, die Alkoholabstinenz sicher eher ein Gag. Man könnte sogar meinen eher kontraproduktiv. Jedenfalls beendete ich diese kurzerhand zum Deutschland Spiel. Gewicht ? Nächster Punkt ... spielte aber sicherlich auch keine Rolle. Der Thüringen-Ultra ist eine Reise wert: Überall freundliche Menschen und wer kann sollte noch ein wenig Zeit für Sightseeing mitbringen. Im Osten gibt es viel zu entdecken.
Nächster 100'er Versuch: Hollenlauf 2011 ( dann im Mai und als Heimschläfer ! )
B2Run Dortmund (6,5 KM Firmenlauf)
AK-Platz von Startnr. Zeit Kommentar 1718 0:30:19
Bericht: Die Erst-Auflage in Dortmund hat mir ganz gut gefallen. Die Organisation war gelungen. Es ging alles zügig vonstatten was auch daran liegen kann, daß "nur" 2000 Läufer gemeldet waren, von denen nur 1350 die Ziellinie überquerten. Wetter-technisch hatten wir ja sogar etwas Glück einen Tag unter 30 Grad erwischt zu haben. Das Rund im Rote-Erde Stadion war nur mäßig gefüllt und man konnte im Vorfeld ehrfürchtig dem Treiben der Läufer-Elite um Pierre Ayadi zuschauen, die sich durch uns nicht vom Training abhielten liessen. Sehr gut war die Idee des Veranstalters während des Wartens in der Startaufstellung noch Wasser zu verteilen. Mit dem Start lief man durch das Marathon-Tor aus dem Stadion Rote-Erde raus. Danach ging es 2x in enge Linskurven und rauf zur Strobelallee. Hier war Gas geben angesagt, wenn man frei laufen wollte. Danach um die Westfalenhalle 1 zum Westfalenpark und in einer Schleife retour. Das Profil war recht wellig, was man mir kaum abnimmt, aber wenn man an der Grenze läuft, tut auch eine Brücke weh. Beim Start versagte meine Pulsuhr ihren Dienst, sodaß ich ohne Zeitkontrolle, KM-Schilder dafür suchte man vergebens, gefühlt am Anschlag lief ohne zu überpacen. Unterwegs fielen mir die vielen Spuckgeräusche von Läufern auf, wohl eine Unart nicht nur seit der Fußball WM2010 und ich dachte kurz schockiert da werden doch nicht welche meine hübsche VFL-Bochum Garnitur ... ;-) aber es blieb alles sauber. Der Einlauf in den verbotenen Fußball-Tempel war bald erreicht und hübscherweise ging es doch ein Stück über den (abgedeckten) heiligen Rasen. Die Nachzielverpflegung war ok. Ich begnügte mich mit Erdinger Alkoholfrei. Lange mochte man nicht im Rund verbleiben, da es immer voller wurde und recht zugig war. Der Ausgang lag etwas versteckt und hätte besser ausgeschildert sein können.Rund um Ennepetal (geführte Gruppenläufe in 1-5 Teilstrecken bis 54 KM)
AK-Platz von Startnr. Zeit Kommentar 151 - (Teilstrecken 1 - 3 als langer Lauf in Gruppe "locker")
Bericht: Für 9 EUR Startgeld einen fantastischen Landschaftslauf kennengelernt. Zum Start versammelte sich eine übersichtliche Läuferschar. Es handelt sich doch um einen Insiderlauf und dazu einen anspruchsvollen. Anfangs war es noch trocken doch schon bald zogen üble Schauer auf und es goß in Strömen. Das Geläuf war durch die Regenfälle der vorherigen Tage tief morastig. Der Regen war schon so unangenehm daß ich an einen Ausstieg nach der 2.Teilstrecke dachte, aber wie's dann so kommt machte der Regen zwischendurch auch mal Pause. So kam in noch in den Genuß des schwierigsten 3.Teilstückes. Das war dann nochmal ein heftiger Brocken mit etlichen Höhenmetern und einen steilen, engen Trail zum Gipfel, den die meisten gingen. Danach Augen auf und das Rund-um Panorama genießen. Einzige Irritation des Tages war das sich unser zugordneter Shuttle ("roter Bus") anschließend weigerte mich zum Start-/Zielbereich "Bremenstadion" zu fahren, aber eine Handbewegung des Fahrers zum in diesem Augenblick entgegenkommenden 2.Shuttle ("blauer" Walker-Bus) rettete meinen Tag, weil dieser darauf anhielt und mich mitnahm. Vielen Dank ! Am Stadion nur noch schnell was trockenes angezogen und ab nach Hause. Der Lauf ist sehr gut organisiert. An den Verpflegungsstellen gab es Wasser,heißen Zitronentee, Apfelschorle, Müsliriegel, Apfelstücke und Bananen. Von den Riegeln habe ich so 10 Stück verdrückt. ;-) Es war beeindruckend zu sehen, daß ein und dasselbe Rote-Kreuz Fahrzeug es schaffte an jeder Straßenkreuzung für uns abzusichern. Nur bei dem nasskalten Wetter störten die zum shuttlen notwendigen Pausen an den Verpflegungsstellen. Dadurch zieht sich die Veranstaltung insgesammt auch etwas hin.Tipp:Wer's mir nachtun will sollte als langen Lauf die schönsten Teilstrecken 3-5 einplanen. Zum Abschluß der Veranstaltung sollte es dann auch keine Probleme mit dem Shuttle geben.
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"5 am Tag" Marathon (20 Dörfer-Tour in Welver) |
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AK-Platz von Startnr. Zeit Kommentar 4. 12 33 3:58:53 (15./65 Gesamt, HM-Zeiten: 1:57/ 2:01 H ) ( Laufbericht Marathon4you ) |
Vorbemerkung: Ich mags halt gerne beschaulich. Die Gemeinde wirbt mit einer fest installierten Marathon-Route, die das ganze Jahr offen (in Teilen) abgelaufen werden kann. Liest sich alles sehr nett.
Warm-up: In dieser Woche gab es einen überraschenden Form-Einbruch. Ich schleppte mich dermassen schlapp über eine 10K-Runde, daß ich einmal entnervt einen kleinen Anstieg ging !
Nach einem Tag Pause lief der letzte Test heute morgen wieder rund, die Tendenz zeigt Sub4.
Was könnte dem im Wege stehen ? Ich selbst ! Mi. Schlachtplatte beim Dorf-Griechen, Fr. Einladung zu einem Nobel-Essen, Sa. Geburtstagsparty ....
Ich rolle mit einem gefühlten 6'er Schnitt ziemlich weit hinten im Feld los. Meinen Garmin Pacegeber habe ich ja nicht mehr. ;-) Die Tempokontrolle ist aber schwierig da es drei verschiedene KM-Markierungen gibt: Für den HM, dann Marathonstrecke(alt) und Marathonstrecke(neu). Ab KM3 beschleunige ich in etwa auf einen Sub4-Schnitt. Der Kurs führt fast ausschließlich auf Asphalt durch die umliegenden Dörfer. Das Panorama ist landschaftlich. Auf dem ersten (und letzten) KM gibt es Straßensperren ansonsten gilt die Straßenverkehrsordnung bei freiem Verkehr. Das ist in Ordnung bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung. Bis KM10 laufe ich immer wieder in kleinen Grüppchen mit und liege nun genau auf Sub4 Kurs. Kurz danach lichtet sich das Feld um mich herum und ab hier laufe ich alleine. Ich entscheide mich für Musikberieselung und lege noch eine Spur an Tempo zu. Bei der HM-Marke bin ich bei 1:57 H. Insgeheim hatte ich mir 2 Min. weniger erhofft. An der nächsten Verpflegung konnte ich mir ein Stück Mamorkuchen erschnorren, den wohl die Betreuer für sich mitgebracht hatten. Die folgenden 10 KM verlaufen unspektakulär. Die Sonne ist nun recht stark und auf der Strecke gibt es kaum Schatten. Ich ging ich so zunehmend dazu über mein Kopftuch abzunehmen oder es zur Kühlung zu nässen. Eine schöne Begegnung hatte ich als mir ein Mädchen auf dem Fahrrad entgegenkam um zu erfragen was ich trinken möchte ;-) An dieser Verpflegungsstation gab es auch noch Schokolade. Bei KM32 bekomme ich plötzlich Druckschmerzen im rechten Brustkorb, ich muß gehen. Naja, besser als links denke ich mir. Ich laufe wieder an, aber der Schmerz kommt wieder. Mist, Power in den Beinen ist noch da. Ich erinnere mich an die Pilates Atemtechnik und komme nach weiteren Anlauf-versuchen so ab KM 36/37 wieder in einen Laufschritt. Die Uhr sagt mir, daß Sub4 immer noch möglich ist, aber nun darf nichts mehr dazwischenkommen. Der folgende Streckenabschnitt durch ein bewaldetes Gebiet ist der Schönste. Man muß weiter hellwach bzgl. der Streckenmarkierung sein und dem Pfeil am Boden Vorrang geben vor der befestigten Markierung. Nach dem Wald geht es links auf die Zielgerade. Das wird knapp. Ich kann die Zeit nur schätzen und behalte das Tempo bei. Der Zielbereich ist von Zuschauern nur spärlich gefüllt, aber deshalb bin ich nicht hier. "Und, zufrieden" ? fragt mich der Moderator. Das könnte ich Ihm sagen, wenn ich meine Zeit wüßte. Diese erfahre ich auf Nachfrage bei der Zeitnahme: 3:58 H. Die Nachzielversorgung bietet reichlich Bütterkes und zu trinken gab es Wasser und Zitronentee. Leider kein alkoholfreies Bier. Nach einer Erholungsphase schlendere ich einmal über den Marathon-Markt und nehme Kuchen für zuhause mit.
Fazit: Insgesamt eine runde Veranstaltung ohne viel Gedöns. Meine Zeit geht in Ordnung. Bei einem Marathon kann immer was passieren, diesmal hat es halt mich erwischt. Im nachhinein könnte ich ein Opfer der Pace-Angaben des Fore-runners geworden sein. Die Trainingsdaten bei schnelleren Tempo ( so 5'er Schnitt) waren dermassen gut, daß ich annahm ich könnte doch glatt in bessere Zeitregionen laufen. ;-)
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Röntgenlauf 2010 (63 KM Ultra, ~1100 Höhenmeter) |
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AK-Platz von Startnr. Zeit Kommentar 38./51 6125 7:25:33 (144./227 Gesamt, HM-Splits: 2:14 H, 2:32 H, 2:39 H, Foto-strecke des Veranstalters ) |
Vorbemerkung: Antritt zum 10-jährigen Jubiläum ! Ja, auch wegen der Marathon-schnecken. ;-)
Fazit: Ich habe mich selbst leistungs-technisch höher eingestuft. Es gibt sicher einiges was man anführen könnte, aber letztendlich ausschlaggebend ist wohl die lange Saison beginnend mit dem frühen Trainingsaufbau für den Thüringen-Ultra ... oder hat der Sub4-Lauf in Welver bei sommerlichen Temperaturen zuviel Substanz gekostet ? Ich hatte schon in der Woche gemerkt, daß ich mich in der Laufpause nicht vollständig erhole. So war ich mir denn auch sicher zukünftig nur noch einen Ultra im Jahr laufen zu wollen ... bis heute ... !? ;-)


















































